Archivgut Nachlass

Gertrude S. NL 238

1930 bis 2014

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: 1930 bis 2014
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Wien und verschiedene Orte in Wien-Umgebung; Starý Smokovec (Ober Schmecks) in der Slowakei


Quellentypen: Tagebuch (Jugendtagebuch, während dem 2. Weltkrieg geführtes Tagebuch, KLV-Tagebuch): 1 Band; Aufzeichnungen in Buchform: 1 Poesiealbum; Korrespondenz (Familienkorrespondenz, Korrespondenz aus der KLV): 15 Schreiben; 2 amtliche Dokumente; 125 Fotografien (in 1 Fotoalbum)


Zum Bestand: Schreiberin: Gertrude S.; 1930–2016, geb. und gest. in Wien

Übergeber: Nicolas D. (Bevollmächtigter), 2016



Gertrude S. wuchs in Wien-Ottakring auf. Die Mutter Leopoldine S. (geb. Kreica, 1903-1975) war Kleidermacherinnengehilfin, der Vater Johann Karl S. (1904-1970) Handelsangestellter.

Ihr Nachlass enthält Schriftstücke, die ihren KLV-Aufenthaltes („Kinderlandverschickung“) im slowakischen Ober Schmecks (möglicherweise Starý Smokovec) dokumentieren.

Das erhaltene Tagebuch umfasst nur 3 undatierte Einträge mit Zeichnungen und Verzierungen zu den Themen „Unser K.L.V. Lager Haus Junak“ (4 Seiten), „Ostermorgen im K.L.V. Lager“ (3 Seiten) und „Fasching im K.L.V.“ (2,5 Seiten). Von ihrer Korrespondenz mit der Mutter und Großeltern in Wien liegen 15 Schreiben von Februar bis Mai 1944 vor. Die Briefe sind teilweise auf vorgedrucktem Papier „K.L.V. Karpatenbrief. Von mir über mich“ verfasst und durchwegs durch die Zensur geöffnet worden. Ein Poesiealbum enthält 11 zwischen März 1942 und Mai 1947 verfasste und zum Teil mit Zeichnungen versehenen Einträge. Der selbstverfasste Eintrag „Zur ewigen Erinnerung an die Slowakei“ von Juli 1944 ist mit einer Zeichnung und einem gedrucktes Bild des KLV-Lagers versehen.

Ebenfalls erhalten ist ein von Fotoalbum Eduard K. (1905–1976), dem Onkel von Gertrud S.. Die 125 auf den vorderen Seiten sehr ausführlich beschrifteten Aufnahmen ab 1932 zeigen Sportaktivitäten wie „Meine erste Faltbootfahrt auf der Donau von Tulln nach Friedensbrücke, Wien.“, Schifahren, Wandern, Schwimmen, Ausflüge, Stadtspaziergänge, Motoradtouren etc.

Anmerkung:
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Standort

Sammlung Frauennachlässe
c/o Institut für Geschichte, Universität Wien

Universitätsring 1
1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 4277 408 12
Öffnungszeiten
Die Benutzung der Bestände erfolgt nach vorangegangener Terminvereinbarung und Vorlage des Forschungsvorhabens.
Benutzungszeiten, für die ein Termin vereinbart werden kann, sind Mi & Do 11.00 - 17.00 Uhr bzw. auf Anfrage (per Mail oder telefonisch).
Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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