Archivgut Archivarische Sammlung

Unabhängiger Frauenverband (Sammlung GrauZone)


Weitere Informationen

Einrichtung: GrauZone | Berlin
Bestell-Signatur: GZ-UFV
Sprache: deutsch
Beschreibung:
Filiz Gisa Çakir / Christoph StammVorwortGeschichte des 2. Bestandteils des Archivs GrauZoneDas Archiv GrauZone ist die umfangreichste archivische Sammlung zur autonomen Frauenbewegung in der DDR. Das 1988 angelegte und seit 2003 im Archiv der DDR-Opposition der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. integrierte Archiv besteht aus zwei großen Strukturteilen. Der erste Teil umfasst die bereits 2018 von Rebecca Hernandez Garcia erschlossenen und bearbeiteten Personen- und Gruppenbestände mit einem Umfang von insgesamt ca. 10 lfm. Hier finden sich auch ausführliche Hinweise zur Entstehung und Entwicklung des Archivs GrauZone. (1) Der in diesem Findbuch bearbeitete zweite Strukturteil des Archivs GrauZone mit einem Umfang von ca. 18 lfm dokumentiert die Tätigkeit des Unabhängigen Frauenverbandes der DDR (UFV), der im Dezember 1989 ins Leben gerufen wurde und sich im Juni 1998 auflöste. Bereits im Jahre 1992 übergaben Gründerinnen des UFV dem Archiv GrauZone die ersten Unterlagen, vor allem Mitschriften diverser Zusammenkünfte, Korrespondenzen, Redemanuskripte, Ar-beitsmaterialien und Dokumente aus dem Zeitraum Dezember 1989 bis Herbst 1990. Neben Grün-dungsunterlagen fand sich in dieser Abgabe Schriftgut zur politischen Arbeit am Zentralen Runden Tisch der DDR und zum Wahlbündnis des UFV mit der Grünen Partei anlässlich der Volkskammerwahl am 18. März 1990. In der Folgezeit gab es wiederholt Abgaben von im UFV Aktiven aus den verschiedenen Regionen der ehemaligen DDR. Neben Berlin etwa aus Leipzig, Halle, Weimar und Neubrandenburg. So sind im UFV-Bestand auch zahlreiche Unterlagen von Gruppen und Arbeitskreisen aus unterschiedlichen ostdeutschen Regionen und deren frauenpolitische Aktionen zusammengetragen worden. Mit der Auflösung des Unabhängigen Frauenverbandes im Sommer 1998 wurde das Archiv GrauZone zum Endarchiv für dessen DDR- bzw. Bundesbüro. Die knapp 150 Aktenorder umfassende Ablage des als Bundesgeschäftsstelle fungierenden Büros dokumentiert die zentralen UFV-Aktionen und Kongresse, Tagungen und Tätigkeit der Koordinierungsgremien des Verbandes sowie die Diskussionen über die Programmatik und die Strukturen des UFV. Nach Bekunden der ehemaligen Verantwortlichen des Archivs GrauZone stellen diese Unterlagen "den wichtigsten Teil der Archivsammlung dar." (2) Neben der Überlieferung dieser zentralen Geschäftsstelle wurde zudem das Schriftgut des Berliner Büros des UFV-Landesverbandes abgegeben. Das Bundesbüro und das Berliner Büro hatten ihre Geschäftsräume im Haus der Demokratie in der Berliner Friedrichstraße. Ergänzt wurde der UFV-Bestand durch Persönliche Sammlungen von führenden Aktivistinnen des Verbandes, die entweder parlamentarisch, in den zentralen Verbandsgremien oder an exponierter Stelle in einem regio-nalen Verband für den UFV tätig waren. Der Unabhängige Frauenverband der DDR (UFV) 1. Abriss seiner Entstehung und EntwicklungSowohl Gleichberechtigung als auch berufliche Qualifizierung und Förderung hatten in der DDR Verfassungsrang und wurden als staatliche Aufgabe verstanden. Die Tätigkeit der Frauen hatte allerdings den staatlichen Zielen zu dienen. Die seitens der politischen Führung gewollte und zugleich ökonomisch notwendige gleichberechtigte Erwerbstätigkeit der Frauen wurde im Realsozialismus der DDR bereits als ausreichende Teilhabe am Staatswesen verstanden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie war für den Großteil der Frauen aber nur scheinbar gelöst. Zwar besaßen sie die Möglichkeit, in vielen - längst nicht in allen - beruflichen Gebieten Fuß zu fassen; eine Arbeitsteilung im familiären Bereich fand jedoch kaum statt. In den 1980er Jahren nutzte sich "der Deal ‚sozialistisch-paternalistischer Wohlfahrtstaat' gegen ‚Loyalität'" (3) aufgrund der staatlichen Bevormundung und volkswirtschaftlichen Krisensymptome rapide ab. In der Folge gründeten sich verschiedene Frauengruppen und -initiativen. Da eine Selbstorganisierung von Vereinigungen in der DDR offiziell nicht erlaubt war und Sanktionen nach sich zog, mussten diese Gruppen weitgehend im Verborgenen agieren oder unter dem Dach der Kirche. Als "einheitliche sozialistische Frauenorganisation" besaß der bereits 1947 gegründete Demokratische Frauenbund Deutschlands (DFD), der "aktiv an der Ausübung der sozialistischen Staatsmacht" teilnahm, (4) das Monopol auf die Vertretung der Frauen in der SDBZ/DDR. Nach offizieller Darstellung war sein "Wirken […] stets darauf gerichtet, die Frauen eng mit dem Arbeiter- und Bauernstaat zu verbinden." (5) In einem vom DFD-Bundesvorstand ausgearbeiteten Schulungspapier hieß es noch im Frühjahr 1989, die DDR sei "im wahrsten Sinne des Wortes das Vaterland der Frauen." (6) Für die vor allem jüngeren kritisch-politisierten Frauen war der DFD wegen seiner Parteiergebenheit und "frauenpolitischen Biederkeit" (7) allerdings wenig attraktiv. Die revolutionären Ereignisse in der zweiten Hälfte des Jahres 1989 führten in der DDR zu einer Vernetzung der autonomen Frauengruppen, die nun sichtbar mit ihren Forderungen an die Öffentlichkeit traten. Neben den zum Teil schon seit einigen Jahren existierenden Gruppierungen und Zirkeln schlossen sich andere erst im Herbst 1989 zusammen. Zu dieser zweiten Gruppe zählte etwa die im Oktober gegründete Lila Offensive (LILO), die für den 23. November zu ihrer ersten Veranstaltung in die Berliner Gethsemane-Kirche einlud. Die Initiatorinnen wollten vor allem ihre "Unzufriedenheit mit den Ergebnissen von vierzig Jahren DDR-Frauenpolitik" öffentlich machen sowie "wirkungsvolle Schritte hin zu einer frauengerechten Gesellschaft" aufzeigen. (8) Im Anschluss an die Veranstaltung wurde ein Initiativkomitee zur Gründung eines autonomen Frauenverbandes gebildet, dem neben Vertreterinnen der Lila Offensive und der Sozialistischen Fraueninitiative (SOFI) die Kulturwissenschaftlerin Ina Merkel angehörten. Das Komitee lud für den 3. Dezember 1989 zu einem Frauentreffen in die Berliner Volksbühne ein. Um einer "erneute[n] Ausgrenzung von Frauen bei wichtigen politischen und ökonomischen Entscheidungen" entgegenzuwirken, sollten sich die unabhängigen Frau-engruppen und -initiativen unter Beibehaltung ihrer Eigenständigkeit "zu einer politischen Interessenvertretung zusammenschließen." (9) Diesem Aufruf folgten etwa 1.200 Frauen und wenige Männer, die zirka 60 Gruppierungen vertraten. Als Gastgeberin und Vertreterin des einladenden Initiativkomitees trug die Schauspielerin Walfriede Schmitt ein von Ina Merkel verfasstes programmatisches Papier vor, welches den Titel trug: Ohne Frauen ist kein Staat zu machen. Einige Frauen-Fragen an ein alternatives Gesellschaftskonzept oder: Manifest für eine autonome Frauenbewegung. Der Umbruch der DDR-Gesellschaft, so konstatierte Merkel in ihrem achtseitigen Manifest, wurde von den Massen auf der Straße und somit auch von zahlreichen Frauen eingeleitet. "Aber bei der Ausarbeitung zukünftiger Gesellschaftsstrategien zur Erneuerung der sozialistischen Gesellschaft" blieben die Frauen erneut "außen vor". (10) Neben einer radikalen Quotierung plädierte sie dafür, dass allgemeine und spezifische Frauenfragen gesamtgesellschaftlich betrachtet werden müssten. Eine Frauenbewegung, "die ohne ein gesamtgesellschaftliches Konzept sich nur auf die Durchsetzung weiblicher Partikularinteressen" orientiere, werde "sich am Ende selbst marginalisieren." Man brauche zunächst "eine eigene politische Organisation", die dafür sorge, "dass Frauenfragen Öffentlichkeit gewinnen und so politikfähig werden." Da Gefahr drohe, dass die berufstätigen Frauen "Rationalisierungs- und Effektivierungsstrategien" zum Opfer fielen, sollten gezielte Maßnahmen eines Sofortprogramms helfen, absehbare "soziale Härten abzufedern." (11) Die in der Volksbühne Anwesenden einigten sich schließlich auf fünf Punkte, die am Ende des Manifestes genannt wurden und als Minimalkonsens die Basis des zu gründenden Frauenverbandes liefern sollten: Das Eintreten "für einen modernen Sozialismus auf deutschem Boden in einem gemeinsamen europäischen Haus, für eine ökologische Reorganisation der Wirtschaft, für Demokratie, Selbstverwaltung und Öffentlichkeit, für eine multikulturelle Gesellschaft und für ein solidarisches Miteinander aller sozialen Gruppen." (12) Per Akklamation wurde dieses Manifest zum provisorischen Gründungsprogramm des Unabhängigen Frauenverbandes und seine Verfasserin sowie Walfriede Schmitt zu den ersten Sprecherinnen gewählt, die den UFV auch vier Tage später bei der ersten Sitzung des Zentralen Runden Tisches vertraten. Offiziell wurde der Unabhängige Frauenverband am 17. Februar 1990 in Berlin gegründet. Der Verband verstand sich "als Bestandteil einer weltweiten Frauenbewegung, die für die Abschaffung unterdrückender Herrschafts- und Denkstrukturen kämpft, die eine gewaltlose, demokratische, ökologisch stabile, sozial gerechte und multikulturelle Welt schaffen will." (13) Der UFV setzte sich vor allem "für die gesellschaftliche Gleichstellung der Geschlechter und eine neue Kultur ihres Zusammenlebens" ein, "um neue herrschaftsfreie Strukturen und Beziehungen, Lebens- und Kommunikationsformen herzustellen." (14) Bereits drei Tage zuvor schloss er ein Wahlbündnis mit der Grünen Partei zur Volkskammerwahl am 18. März, blieb aber letztlich ohne Vertretung im letzten DDR-Parlament. Die Marginalisierung der Bürgerbewegung bei den Wahlen im Frühjahr des Jahres 1990 traf auch den UFV, obwohl einige wenige seiner Vertreterinnen in verschiedene Parlamente gewählt wurden. Gabriele Zekina etwa vertrat den Verband zunächst am Berliner Runden Tisch und dann in der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Sibyll Klotz zog Anfang Dezember 1990 für das Wahlbündnis Bündnis 90/Die Grünen (AL)/UFV in das Berliner Abgeordnetenhaus ein und besaß bis 2006 ein Mandat. Zudem war sie viele Jahre Vorsitzende ihrer Fraktion. Mit Christian Schenk und Petra Bläss zogen zudem zwei UFV-Mitbegründerinnen bei der ersten gesamtdeutschen Wahl im Dezember 1990 in den Deutschen Bundestag ein - Schenk über die Liste von Bündnis 90/Die Grünen, Bläss als Parteilose über die Liste der PDS. Trotz dieser und einiger anderer errungenen Mandate blieb es zunächst eine offene Frage, ob der UFV auf Wahlbeteiligung zielen oder als außerparlamentarisches Netzwerk arbeiten sollte. Auf dem Weimarer Kongress im September 1991 entschied sich eine knappe Mehrheit dafür, den UFV als Vereinigung und nicht als Partei weiter tätig werden zu lassen. "Die Rationalität von Wahlpolitik" - so Anne Ulrich - "wurde nicht Teil des organisatorischen Selbstverständnisses" (15) des Verbandes. In der ersten Hälfte der 1990er Jahren gelang es dem UFV noch, "als eine Bewegungsorganisation der ostdeutschen und zusehends auch westdeutschen feministischen Szene" zu wirken. (16) Ab Mitte der 1990er Jahre zerfaserte das ohnehin lockere Netzwerk jedoch zunehmend und büßte immer mehr an öffentlicher Wahrnehmung ein. Im Juni 1998 löste sich der UFV als Bundesverband letztlich auf.Was vor allem von der kurzen Umbruchphase geblieben sei, so die UFV-Mitbegründerin Ina Merkel in der Rückschau, "ist die Erfahrung von Selbstermächtigung. […] Die Frauen haben mit einer bis dahin nie dagewesenen Präsenz ihre Kompetenz, Klugheit, Lebens- und Berufserfahrung eingebracht." (17)2. Aufbau und Organisation des UFVBei dem Frauentreffen in der Berliner Volksbühne am 3. Dezember 1989 hatte sich ein provisorischer Koordinierungsrat als vorübergehende Leitungs- und Koordinierungsinstanz gebildet. Um als politische Vereinigung zur Volkskammerwahl im März 1990 zugelassen zu werden, konstituierte sich der UFV formal am 17. Februar 1990 und verabschiedete ein Programm sowie ein Statut. Er verstand sich "als Zusammenschluss von selbständig arbeitenden Frauen und Gruppen, der es ihnen ermöglicht, gemeinsam zu handeln, um ihre Interessen in der Gesellschaft zu vertreten." (18) Das höchste Entscheidungsgremium war der jährliche zunächst DDR-weite und dann bundesweite Kongress. Er trat auf Delegiertenbasis zusammen. Über die Auswahl der Delegierten wurde auf kommunaler und regionaler Ebene selbständig entschieden. Zwischen seinen Tagungen fungierte als monatlich - je nach Bedarf auch öfter - zusammentreffender Arbeitsausschuss der sogenannte DDR-Koordinierungsrat, der sich in Landeskoordinierungsrat und nach der Vereinigung ab Oktober 1990 als Bundeskoordinierungsrat bezeichnete. Auf Grundlage der Kongressbeschlüsse oblag ihm die Entscheidungsbefugnis, "um den UFV und dessen politisches Anliegen nach außen wirksam zu vertreten." (19) Beschlüsse des jährlich mit maximal 80 Vertreterinnen gewählten Koordinierungsrates mussten mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit gefasst werden.Als Bundesgeschäftsstelle richtete der UFV in Berlin ein Zentrales Informations- und Verwaltungsbüro ein, welches in folgende fünf Referate gegliedert wurde: Information der Regionen, Öffentlichkeitsarbeit, Justiziariat, internationale Verbindungen und Organisation. Diese intern in der Folge als "Bürofrauen" bezeichneten Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle konnten nicht gleichzeitig Mitglieder im Koordinierungsrat sein. Die Beschlüsse des Kongresses als entscheidendes beschlussfassendes Organ waren sowohl für den Koordinierungsrat als auch für das Zentrale Informations- und Verwaltungsbüro bindend. In den territorialen Gliederungen des UFV wurden zunächst Bezirks-, ab Oktober 1990 Länderbüros eingerichtet. Zur Optimierung der laufenden Arbeiten richtete man bereits im März 1990 einen Sprecherinnenrat ein, der die Vertretung aus den regionalen Verbänden gewährleisten, zugleich aber auch Entscheidungsprozesse beschleunigen sollte. Dieser Rat bestand aus einer Sprecherin pro Bezirk sowie aus drei Vertreterinnen aus Berlin. Am 7. April 1990 wählte der Landeskoordinierungsrat 14 Frauen in dieses neue Gremium. Dieser Sprecherinnenrat bildete nun faktisch eine Art UFV-Vorstand, obwohl er satzungsmäßig im Statut nicht eingefügt wurde. Dies führte in der Folge nicht selten zu Kompetenzstreitigkeiten innerhalb des Verbandes. Der Sprecherinnenrat versuchte sich als "Integrations- und Artikulationsorgan des UFV auf zentraler Ebene" darzustellen und somit auch ein "Gegengewicht gegen die Dezentralisierungs- und Desintegrationstendenz" zu verkörpern. (20) Im September 1991 beschloss der Weimarer Kongress, den UFV als eingetragenen Verein fortbestehen zu lassen und künftige Wahlbeteiligungen als quasi parteipolitisch tätige politische Vereinigung aufzugeben. Das auf diesem Kongress verabschiedete neue Statut behielt die alte Organisationsform weitgehend bei (21) und wurde erst mit einer grundlegenden Reform der UFV-Struktur im Jahre 1995 verändert. Der Sprecherinnenrat wurde in diesem Jahr durch einen ehrenamtlich tätigen Vorstand, dem vereinsrechtliche Pflichten oblagen, ersetzt. Er besaß auch Personalverantwortung für die verbliebenen besoldeten Angestellten in den Büros und sollte zudem politische Impulse geben können. Der Bundeskoordinierungsrat wurde durch eine sogenannte UFV-Werkstatt abgelöst. Der Versuch, mit Hilfe dieser Änderung im Statut auch vereinsfremde Akteurinnen für die UFV-Arbeit anzusprechen, war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, auch, wenn die ersten Werkstatt-Tagungen in den Jahren 1995 und 1996 durchaus auf Resonanz stießen. (22) Am 13. Juli 1998 beschloss eine Außerordentliche Mitgliederversammlung des UFV die Auflösung des Bundesverbandes.Aufbau des BestandesDer Schriftgutbestand des Archivs GrauZone war vor der Überarbeitung in drei Gruppen gegliedert. Die Unterlagen des Unabhängigen Frauenverbandes (UFV) trugen die mit einem A/ und fortlaufender Nummer versehene Signaturen.Bei der Bearbeitung der Personen- und Gruppenbestände des Archivs GrauZone wurde aufbauend auf dieser vorhandenen Gliederung eine neue Klassifikation erstellt, bestehend aus den Klassifikationspunkten: Frauenbewegung in der DDR, UFV, Samisdat, wissenschaftliche Arbeiten und Zeitungs- und Zeitschriftensammlung. Unter dem Bestand Frauenbewegung in der DDR wurden die Persönlichen Archivbestände, die Persönlichen Sammlungen, Kleinere Übernahmen, der Samisdat, die Wis-senschaftlichen Arbeiten und die Zeitungs- und Zeitschriftensammlung als Teil 1 des Archivs Grau-Zone zu einem Findbuch zusammengefasst. (23) Das vorliegende Findbuch zur Sammlung des UFV firmiert unter "Archiv GrauZone - Frauenbewegung in der DDR, Teil 2: Unabhängiger Frauenverband der DDR". Der UFV-Bestand umfasst ca. 18 lfm Schriftgut (352 Verzeichnungseinheiten) mit einer Laufzeit von 1978 bis zum Jahr 2000.Die Ersterschließung des Archivs GrauZone war mithilfe der Methode des Bär'schen Prinzips erfolgt, bei der das Archivgut nicht in seinem systematischen Zusammenhang, sondern in der Reihenfolge, in der es in das Archiv gelangt ist, gelagert und verzeichnet worden war. Auf dieser Grundlage war die Bildung und Abgrenzung der Personen- und Gruppenbestände nicht möglich. Bei der Verzeichnung waren ihnen dann gemäß ihrer Lagerung fortlaufende Nummern zugewiesen worden.Die Ausarbeitung der Klassifikation für die archivische Endbearbeitung der Unterlagen des UFV erfolgte nach sachthematisch-strukturellen Gesichtspunkten. Für diese inhaltliche Erschließung der neu gebildeten Akteneinheiten wurde die Methode der erweiterten bzw. mehrstufigen Verzeichnung angewendet. Jede Einheit erhielt eine eigene Signatur und einen kurzen Titel. Wenn möglich wurde der vorhandene Titel übernommen oder der neue Titel zumindest in Anlehnung an diesen gewählt. Wichtig ist, dass der Titel einer Verzeichnungseinheit den Inhalt und gegebenenfalls den Entstehungszweck der Einheit wiedergibt. Um eine Verzeichnungseinheit inhaltlich näher zu beschreiben, wurden Erläuterungen im Enthält-Vermerk eingefügt. In diesem wurden der Inhalt der Archivalieneinheit mit der Nennung sachthematischer Schwerpunkte, wichtiger Personen, Institutionen, Ereignisse und Orte vorgestellt. Die Verzeichnung der Bestände erfolgte auf Grundlage der vorhandenen Metadaten. Verzeichnet wurde im Archivprogramm AUGIAS. Die abgeschlossene Bestandsverzeichnung enthält zwölf Hauptklassifikationspunkte:1. Zentrale Gremien des UFV:Hier befinden sich Protokolle, Mitschriften, Einladungsschreiben, Korrespondenzen und organisatorische Unterlagen zu den zentralen Führungsgremien des UFV, dem Kongress, dem DDR-, Landes- bzw. Bundeskoordinierungsrat, dem Bundesprecherinnenrat und dem Bundesvorstand. 2. DDR- bzw. Bundesbüro des UFVUnter diesem Klassifikationspunkt finden sich Unterlagen des als zentrale Geschäftsstelle eingerichteten DDR- und Bundesbüros des UFV. Neben Korrespondenzen sowie Finanz- und Personalunterlagen sind hier Gründungsdokumente und Materialien zu Programm- und Satzungsfragen abgelegt. Ebenso Adressverzeichnisse, Übersichten über Ein- und Austritte sowie Unterlagen zur internationalen Tätigkeit.3. Landesverbände des UFVHier finden sich Unterlagen der ostdeutschen Landesverbände des UFV in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie des UFV Berlin. Neben Korrespondenzen, Unterlagen zu bestimmten Aktionen, Protokollen und Mitschriften von Sitzungen der Vollversammlungen bzw. der Landeskoordinierungsräte finden sich dort auch Archivalien zu organisatorischen Fragen der Landesverbände. Umfangreichere Unterlagen sind vom Berliner UFV und vom Landesbüro Sachsen überliefert.4. Tätigkeit an Runden TischenWenige Tage nach dem Beschluss zur Gründung des UFV nahmen zwei seiner Vertreterinnen An-fang Dezember 1989 an der ersten Sitzung des Zentralen Runden Tisches teil. Unter diesem Klassi-fikationspunkt finden sich neben Unterlagen zu Sitzungen des Zentralen Runden Tisches auch Archi-valien zum Berliner Runden Tisch und zur Berliner Stadtverordnetenversammlung sowie zum Runden Tisch Potsdam. Hier sind ebenfalls Unterlagen zum Frauenpolitischen Runden Tisch überliefert.5. Beteiligung an WahlenDer UFV schloss im Februar 1990 ein Wahlbündnis mit der Grünen Partei in der DDR zur Volkskammerwahl am 18. März. Bis zum Beschluss des UFV-Kongresses in Weimar im September 1991 nahm der UFV im Rahmen von Bündnissen an Kommunalwahlen, Landtagswahlen und an der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl im Dezember 1990 teil. Einzelne Vertreter des UFV kandidierten darüber hinaus auf Listen anderer Parteien, etwa Christian Schenk auf der Liste der PDS im Bundestag oder Sybill Klotz auf der Liste von Bündnis 90/Grüne für das Berliner Abgeordnetenhaus. Unter diesem Klassifikationspunkt finden sich Unterlagen zu verschiedenen Wahlen: neben der Volkskammer- und Bundestagswahl des Jahres 1990 etwa diverse Archivalien zu den Kommunalwahlen im Mai 1990, den Landtagswahlen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Oktober 1990, der Abgeordnetenhauswahl des Landes Berlin im Dezember 1990, zu den Kommunalwahlen in Berlin im Jahre 1992, zur Bundestagswahl und zur Landtagswahl in Brandenburg im Jahre 1994 sowie zu den Kommunalwahlen 1993 und 1994. Überliefert sind Unterlagen zur Wahlkampforganisation und Programmatik sowie zu den Bündnisverhandlungen und internen Abstimmungsmaßnahmen. Ebenfalls finden sich hier verschiedene Korrespondenzen, Wahlkampfmaterialien und Pressesammlungen.6. Parlamentarische Tätigkeit (Bundestag)Dokumentiert sind hier zunächst die parlamentarischen Aktivitäten des UFV-Mitbegründers Christian Schenk, der von 1990 bis 1994 zunächst als einziger UFV-Vertreter Mitglied der Bundestagsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen war und nach der Wahl 1994 als Parteiloser der Bundestagsfraktion der PDS angehörte. Ebenfalls sind unter diesem Klassifikationspunkt zahlreiche Unterlagen zur parla-mentarischen Arbeit von Bündnis 90/Die Grünen und der PDS in den 1990er Jahren, Presseausschnittsammlungen zu Parlamentariern des UFV sowie Unterlagen zu UFV-Parlaments-Frauenkonferenzen der Jahre 1991 und 1993 überliefert.7. Arbeitsgruppen des UFVHier finden sich Sitzungsprotokolle, Korrespondenzen und Arbeitsunterlagen zu den Arbeitsgruppen "Finanzen", "Geschlechterdemokratie", "International" und "Programm und Struktur".8. Netzwerk "Frau und Beruf" / 9. Bundesweites Feministisches BündnisDokumentiert sind unter diesen Klassifikationspunkten Arbeitsunterlagen des in den ersten zwei Jahren nach UFV-Gründung existierenden Netzwerks "Frau und Beruf" sowie des von 1994 bis 1995 tätigen Bundesweiten Feministischen Bündnisses.10. Tagungen, Veranstaltungen, Camps, WorkshopsEin wichtiges Tätigkeitsfeld des UFV war die Organisation von diversen Veranstaltungsformen zu verschiedenen Themen auf für den Verband wichtigen Tätigkeitsfeldern. Es finden sich unter diesem Klassifikationspunkt Protokolle, Mitschriften, Korrespondenzen, Organisationsunterlagen und Ar-beitsmaterial zu zahlreichen Fachtagungen, Workshops, Konferenzen, Werkstattgesprächen und Sommercamps.11. Aktionen, KampagnenEin Schwerpunkt der UFV-Arbeit waren Aktionen und Kampagnen zur Mobilisierung der Öffentlich-keit. Überliefert sind Unterlagen zu diversen Antikriegs-Kampagnen, etwa der Aufruf zur Kriegs-dienstverweigerung 1991/1992 ("Sag Nein! Ohne uns Frauen"), zum Aktionstag gegen den Krieg in Jugoslawien 1993 sowie Aktionen gegen den Irak-Krieg (2. Golf-Krieg) 1991/1992. Zudem finden sich unter diesem Klassifikationspunkt Materialien zum vom UFV vergebenen Journalistinnen-Preis "Die Hexe", zu Aktionen gegen den Abbau von Kinderbetreuungsplätzen, zu zahlreichen Aktionen anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März und gegen den § 218.12. SammlungenDieser letzte Hauptklassifikationspunkt umfasst Thematische und Persönliche Sammlungen. Thematische Sammlungen sind u. a. überliefert zu den Themen Antidiskriminierung, Sozialpolitik, Lesben und Schwule, Frauen in Ostdeutschland, Verfassungsdiskussion, Mädchenarbeit, Umwelt. Darüber hinaus finden sich hier Sammlungen zur Partei Die Grünen, zu verschiedenen Frauengruppen und -initiativen in Deutschland und Berlin sowie zu anderen Vereinigungen und Gruppierungen. Gesetz-blättersammlungen aus der DDR und Berlin sowie Pressesammlungen und verschiedene Broschüren beschließen diesen thematischen Sammlungskomplex.Zudem sind hier einige Persönliche Sammlungen von im UFV aktiven Frauen bzw. Publizistinnen überliefert, u. a. von Anne Hampele-Ulrich (geboren 1961 in Schwaben, Dissertation über den UFV, Publikationen zur Frauen- und Geschlechterpolitik im vereinten Deutschland, Koordinatorin der Grü-nen Akademie der Heinrich-Böll-Stiftung), Birgit Garling (Bundessprecherin des UFV für Mecklenburg/Vorpommern, Mitglied im Länderkoordinierungsrat und Bundeskoordinierungsrat, 1995 Vorstand des UFV), Ina Merkel (geboren 1957 in Wriezen, aufgewachsen in Potsdam und Ost-Berlin, 1977 bis 1989 Mitglied der SED, Mitbegründerin des UFV, Teilnehmerin am Zentralen Runden Tisch für den UFV, Autorin des Manifestes für einen unabhängigen Frauenverband "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen", Publikationen zur Frauen- und Geschlechterpolitik), Sibyll Klotz (geboren 1961 in Ost-Berlin, 1983 bis 1989 Mitglied in der SED, 1990 Mitbegründerin des UFV, seit 1995 Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen, 1991 bis 2006 Abgeordnete im Abgeordnetenhaus zu Berlin), Mechtild Ziegenhagen (geboren 1965 in Erfurt, Bürgerinneninitiative Frauen für Verständigung in Erfurt, Frauengruppe Autonome Brennessel, Thüringer Landesverband des UFV), Hanna Behrend (geboren 1922, gestorben 2010, Historikerin und Literaturwissenschaftlerin, Anglistin, u. a. an der Humboldt-Universität zu Berlin (1969-1987), Mitbegründerin des UFV, publizistisch tätig u. a. auf den Gebieten: (ost)deutsche Geschichte, ostdeutsche Frauen, feministische Theorie.(1) Findbuch zum Bestand Archiv GrauZone - Frauenbewegung in der DDR. Teil 1: Gruppen- und Personenbestände, bearbeitet von Rebecca Hernandez Garcia für das Archiv der DDR-Opposition der Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin 2018.(2) Archiv GrauZone (Hrsg.): Bestandsverzeichnis der Sammlung zur ostdeutschen Frauenbewegung, Berlin 2001, S. 28.(3) Ulrich, Anne: Ohne Frauen ist kein Staat zu machen. Der frauenpolitische Aufbruch im Winter 1989/90 und der Unabhängige Frauenverband, in: Grünes Gedächtnis 2009, Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.), S. 40.(4) Kleines Politisches Wörterbuch, Berlin 1983, S. 170.(5) Handbuch gesellschaftlicher Organisationen in der DDR. Massenorganisationen, Verbände, Vereinigungen, Gesellschaften, Genossenschaften, Komitees, Ligen, Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR Potsdam-Babelsberg (Hrsg.), Berlin 1985, S. 41.(6) Bundesvorstand des DFD (Hrsg.): Referentenhinweise für die öffentlichen Frauenversammlungen zum Thema: Die DDR - das Vaterland der Frauen - wir stärken sie durch unsere Taten [1989], S. 10; Archiv der DDR-Opposition der Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin; RHG/UFV-AHU/27.(7) Hampele Ulrich, Anne: Der Unabhängige Frauenverband. Ein frauenpolitisches Experiment im deutschen Vereinigungsprozess, Berlin 2000, S. 42. (8) Labsch, Ev: Zur frauenpolitischen Situation in der DDR. Gesprächseinstieg zur ersten öffentlichen Veranstaltung der Lila Offensive am 23.11.1989, in: Frauen in die Offensive. Texte und Arbeitspapiere der Gruppe Lila Offensive, Katrin Rohnstock (Hrsg.), Berlin 1990, S. 7.(9) Aufruf des Initiativkomitees zur Gründung eines autonomen Frauenverbandes der DDR, 26.11.1989; RHG/GZ-UFV/334.(10) Merkel, Ina: Ohne Frauen ist kein Staat zu machen. Einige Frauen-Fragen an ein alternatives Gesellschaftskonzept oder: Manifest für eine autonome Frauenbewegung. Dezember 1989 (Hektographie); RHG-UFV/01. (11) Ebd.(12) Ebd.(13) Programm und Statut des Unabhängigen Frauenverbandes, beschlossen auf dem Kongress am 17.2.1990, S. 12; RHG/GZ-UFV/02.(14) Ebd.(15) Ulrich, Anne: Ohne Frauen ist kein Staat zu machen. Der frauenpolitische Aufbruch 1989/90, S. 47.(16) Ebd., S. 48.(17) Merkel: Was war Utopie - und was bleibt? in: Schäfer, Eva et. al. (Hrsg.): Frauenaufbruch '89. Was wir wollten - Was wir wurden, Berlin 2011, S. 37.(18) Programm und Statut des Unabhängigen Frauenverbandes, beschlossen auf dem Kongress am 17.2.1990, S. 12; RHG/GZ-UFV/02.(19) Ebd., S. 14.(20) Hampele Ulrich, Anne: Der Unabhängige Frauenverband. Ein frauenpolitisches Experiment im deutschen Vereinigungsprozess, Berlin 2000, S. 108.(21) Satzung des Unabhängigen Frauenverbandes e. V., beschlossen vom Kongress in Weimar am 29.9.1991; RHG/GZ-UFV/31.(22) Ebd., S. 292.(23) Findbuch zum Bestand ‚Archiv GrauZone - Frauenbewegung in der DDR'. Teil 1: Gruppen- und Personenbestände, bearbeitet von Rebecca Hernandez Garcia. Die weiteren Hinweise ebd., S. VIff.Hinweise zur Benutzung des FindbuchesDie einzelnen Einträge sind innerhalb der jeweiligen Klassifikationsrubrik des Bestandes in der Abfolge der Archivsignatur aufgeführt.Die Einträge sind nach folgendem Schema aufgebaut:Archivsignatur IndexnummerLaufzeit bzw. Datierung des BandesTitel des BandesEnthält-Vermerk mit kurzer Beschreibung des InhaltsVerweiseZugangsregelungenUmfangDie Archivsignatur kennzeichnet den Aufbewahrungsort der Bände und muss daher bei Bestellungen zur Einsicht angegeben werden.Beim Sachindex wurden verwandte und gleichartige Inhalte nicht über das ganze Register verstreut, sondern unter Sammelbegriffen zusammengefasst.Zitierweise: RHG/GZ-UFV BandnummerErgänzende Anmerkungen der Bearbeiterin in den Enthältvermerken zu den einzelnen Bänden sind in eckige Klammern gesetzt.AbkürzungsverzeichnisAG Arbeitsgruppe/ArbeitsgemeinschaftAIDS Acquired Immune Deficiency SyndromAK ArbeitskreisAL Alternative ListeALV ArbeitslosenversicherungApr. AprilAStA Allgemeiner StudentenausschussAug. AugustBAG BundesarbeitsgemeinschaftBd. BandBde. BändeBe TS-PSIFF Beratung, Therapie und Selbsthilfe - Psychosoziale Initiative für FrauenBKR BundeskoordinierungsratBRD Bundesrepublik DeutschlandBvF Registerzeichen beim Bundesverfassungsgericht für NormenkontrollverfahrenBVV Bezirksverordnetenversammlungbzgl. bezüglichbzw. beziehungsweiseca. circaCDU Christlich Demokratische Union CSU Christlich-Soziale UnionDDR Deutsche Demokratische RepublikDez. DezemberDFD Demokratischer Frauenbund DeutschlandsDGB Deutscher GewerkschaftsbundEG Europäische Gemeinschafte.V. eingetragener Vereinev. evangelischEWA Erster weiblicher Aufbruch (Titel eines Berliner Frauenzentrums)FDJ Freie Deutsche JugendF.D.P. Freie Demokratische ParteiFeb. FebruarGDR German Democratic RepublicGG GrundgesetzGZ GrauZoneHIV Human immunodeficiency virusHrsg. HerausgeberIG IndustriegewerkschaftIM Inoffizieller Mitarbeiter (des MfS)IPB International Peace BureauJan. JanuarJUSO Jungsozialistin/JungsozialistenKITA KindertagesstätteLILO Lila OffensivembH mit beschränkter HaftungMdB Mitglied des BundestagesMfS Ministerium für StaatssicherheitNGO Nongovernmental organizationNov. NovemberNRO NichtregierungsorganisationNr. NummerNrn. Nummerno. D. ohne DatumOkt. OktoberPDS Partei des Demokratischen Sozialismuspubl. publiziertRHG Robert-Havemann-GesellschaftSED Sozialistische Einheitspartei DeutschlandsSep. SeptemberSHIA SelbstHilfeInitiative AlleinerziehenderSOFI Sozialistische Fraueninitiative/Solidarische FraueninitiativeSPD Sozialdemokratische Partei DeutschlandsStasi Ministerium für StaatssicherheitStGB Strafgesetzbuchu. a. und andere/unter anderemUFV Unabhängiger FrauenverbandU-Haft UntersuchungshaftUNO United Nations Organizationusw. und so weiterv. vom/vonv. a. vor allemVEB Volkseigener BetriebZI ZentralinstitutZRT Zentraler Runder Tischz. T. zum Teil
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    Standort

    Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., Archiv GrauZone - Sammlung der nichtstaatlichen Frauenbewegung in der DDR
    Ruschestr.103, Haus 17
    10365 Berlin
    Telefon: +49 (0)30 577 99 80 16
    Öffnungszeiten
    Mo, Do, FR 9:00-16:00, Mi 9:00-20:00 Uhr
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