Graz ; Wien:
Droschl
,
2004
,
311 S.
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Verfasst von: | Byer, Doris |
| Jahr: | 2004 |
| Maße: | 21 cm |
| ISBN: | 3854206518 |
| Sprache: | Deutsch |
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| Von Menschen, die in die Fremde aufgebrochen sind, handelt das Buch der Kulturanthropolgin Doris Byer. Byer lebte mehrere Jahre in Essaouira, einer marokkanischen Hafenstadt am Atlantik, wo sich in den letzten Jahrezehnten zahlreiche EuropäerInnen und auch einige AmerikanerInnen niedergelassen haben. Das Buch ist eine Abhandlung über die Wahrnehmung von Fremde und über das Vermögen, damit umzugehen. Die Autorin erzählt in literarischer Form von den unterschiedlichen Erfahrungen der ImmigrantInnen, mit denen sie über längere Zeiträume ausführliche Gespräche geführt hat. Mit FranzösInnen, die in Essaouira geboren wurden und deren Familien 1956, als Marokko unabhängig wurde, das Land verließen. Zu denen, die zurückgekehrt sind, gehören auch viele JüdInnen. Seit den 1970er Jahren strömten verstärkt KünstlerInnen und SinnsucherInnen in die Stadt. Dazu kamen EuropäerInnen, die erkannten, dass mit der Schönheit der Stadt und ihren billigen Arbeitskräften viel Geld zu verdienen ist. Und schließlich ist noch der Sextourismus dazu gekommen. Das Buch ist kein praktischer Ratgeber für EmmigrantInnen und AussteigerInnen, sondern eine Erkundung über Träume vom besseren Leben in der Ferne. Und Byer zeigt die Brüche zwischen den Kulturen, Identitäten und Lebensformen auf. | |
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