Artikel

Argentiniens bekannteste politische Gefangene : Interview mit dem Abgeordneten Juan Manuel Esquivel über die Lage von Milagro Sala

Verfasst von: Esquivel, Juan Manuel [weitere]
in: Ila
Bonn: Ila , April 2018 , Heft: 414 , 40-41 S.
Weitere Suche mit:
Geografika:

Weitere Informationen

Einrichtung: Frauensolidarität | Wien
Verfasst von: Esquivel, Juan Manuel; Schmidt, Sandra
In: Ila
Jahr: April 2018
Heft: 414
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Die indigene Politaktivistin Milagro Sala war seit 2001/2002 die bekannteste Organisatorin der Piquetero-Organisation „Tupac Amaru“ im nordargentinischen Bundesstaat Jujuy, der direkt an Bolivien grenzt. Während der Regierungen von Néstor und Cristina Kirchner baute sie mit erheblichen finanziellen Zuwendungen der Zentralregierung „Tupac Amaru“ zu einem imposanten Sozialprojekt aus, das Sozialwohnungen, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen errichtete. Durch diese sozialen Errungenschaften und die dadurch entstandenen Arbeitsplätze wurde „Tupac Amaru“ zu einem relevanten Machtfaktor in der Provinz Jujuy, die bis dahin von den Repräsentant*innen der traditionellen Oligarchie kontrolliert worden war. Nach der Wahlniederlage des Kirchnerismus im Jahr 2015 versuchte Gouverneur Morales in Jujuy, die Arbeit von „Tupac Amaru“ zu zerstören. Milagro Sala wurde unter dem Vorwurf der Zweckentfremdung öffentlicher Gelder festgenommen. Zunächst war sie im Gefängnis, derzeit befindet sie sich aufgrund des Drucks zahlreicher internationaler Institutionen in Hausarrest.
Gesamten Bestand von Frauensolidarität anzeigen
Datensatz im Katalog der Einrichtung anzeigen

Standort

Frauen*solidarität feministisch-entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit

Sensengasse 3
A-1090 Wien
Telefon: +43 (1)317 40 20-0
Öffnungszeiten
Mo & Di 09.00 - 17.00 Uhr
Mi & Do 09.00 - 19.00 Uhr
Fr 09.00 - 14.00 Uhr

Ich stimme der Nutzung von Google Maps zu.