Minneapolis:
Univ. of Minnesota Press
,
2002
,
253 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Verfasst von: | Luibhéid, Eithne |
| Jahr: | 2002 |
| ISBN: | 0816638047 |
| Sprache: | Englisch |
| Beschreibung: | |
| Seit dem späten 19. Jahrhundert wurde in den USA die Sexualität von Immigrantinnen als Teil der nationalen Sicherheit betrachtet, die über strikte Regeln der Einwanderungsbehörden zu kontrollieren sei. Die US-amerikanische Grenze wurde damit nicht nur zum Ort der Kontrolle weiblicher Sexualität, sondern auch zum Ort der Konstruktion und Verhandlung sexueller Identität. Teil 1 bringt einen Überblick über die wichtigsten Immigrationsgesetze seit dem späten 19. Jahrhundert, über welche weibliche Sexualität reguliert wurde. Teil 2 beschreibt als Ausgangspunkt der sexuellen Regulation eine rechtliche Bestimmung aus dem Jahr 1875, in der zwischen chinesischen Prostituierten und Ehefrauen differenziert wurde. Am Beispiel japanischer Bräute in Kalifornien von 1908-1920 untersucht Teil 3 die Einführung rassistischer Kriterien in die Immigrationsgesetze. Teil 4 beschreibt den Kampf einer mexikanischen Migrantin mit der Einwanderungsbehörde 1960/61, die aufgrund ihrer lesbischen Sexualität ausgewiesen wurde. Teil 5 untersucht am Beispiel der Flüchtlings- und Asylpolitik in den 1980er und 1990er Jahren den Umgang der Grenzbehörden mit Gewalt gegen Frauen und insbesondere Vergewaltigung. | |
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