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Geschlechterrollen in der Geschichtsschreibung

in: Geschlecht und Geschichte. Ist eine weibliche Geschichtsschreibung möglich?
Frankfurt am Main: S. Fischer , 1989

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Einrichtung: FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken
Signatur: GE-1
Verfasst von: ; Revel, Jacques
Herausgegeben von: Revel, Jacques1989Geschlechterrollen in der GeschichtsschreibungAufsatzFrankfurt am MainS. FischerPerrot, MichelleGeschlecht und Geschichte. Ist eine weibliche Geschichtsschreibung möglich?95-1203-10-034109-0000349229.04.199229.04.1992GE-1FrauenGenderBibliothek SaarJacques Revel ließ sich durch ethnologische und feministische Studien dazu anregen, die Rolle der Geschlechter in der bisherigen Geschichtsschreibung zu beleuchten. Darin werden die historischen Akteure überwiegend geschlechtsneutral dargestellt. Die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, die ja keineswegs nur das Familienleben bestimmt, wird nicht ernstlich zum Gegenstand der Forschung gemacht. Revel beschreibt vor diesem Hintergrund die kooperative Verflechtung von Frauen- und Männeraktivitäten. Er möchte der Frauenarbeit einen angemessenen Platz in der Sozialgeschichte einräumen. Weibliche Arbeiten dürfen nicht als Elemente einer für sich existierenden weiblichen Kultur betrachtet werden; sie sind integraler Bestandteil eines von beiden Geschlechtern geteilten Lebenszusammenhanges.Historische FrauenforschungGeschlechtsrolleFrauenarbeitgeschlechtsspezifische Arbeitsteilung
In: Geschlecht und Geschichte. Ist eine weibliche Geschichtsschreibung möglich?
Jahr: 1989
ISBN: 3100341090
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Jacques Revel ließ sich durch ethnologische und feministische Studien dazu anregen, die Rolle der Geschlechter in der bisherigen Geschichtsschreibung zu beleuchten. Darin werden die historischen Akteure überwiegend geschlechtsneutral dargestellt. Die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, die ja keineswegs nur das Familienleben bestimmt, wird nicht ernstlich zum Gegenstand der Forschung gemacht. Revel beschreibt vor diesem Hintergrund die kooperative Verflechtung von Frauen- und Männeraktivitäten. Er möchte der Frauenarbeit einen angemessenen Platz in der Sozialgeschichte einräumen. Weibliche Arbeiten dürfen nicht als Elemente einer für sich existierenden weiblichen Kultur betrachtet werden; sie sind integraler Bestandteil eines von beiden Geschlechtern geteilten Lebenszusammenhanges.
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