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Der Ort der Leerstelle : Weiblichkeit als Poetik der Negativität und der Differenz
Verfasst von:
Lersch, Barbara
in:
Deutsche Literatur von Frauen
München:
Beck
,
1988
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken |
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| Signatur: | LI-23,2 |
| Verfasst von: | Lersch, Barbara |
| Herausgegeben von: | Brinker-Gabler, Gisela |
| In: | Deutsche Literatur von Frauen |
| Jahr: | 1988 |
| ISBN: | 3406330215 |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
| Der Aufsatz diskutiert Aspekte der Auseinandersetzung um eine weibliche Ästhetik. Die Autorin geht von Silvia Bovenschens Aufsatz "Über die Frage: Gibt es eine weibliche Ästhetik?" (1976) aus, stellt Ingeborg Bachmanns und Christa Wolfs Poetik-Vorlesungen vor (1959/60 bzw. 1982) und beschreibt auf diesem Hintergrund beispielhaft einige neuere Ansätze als "Ortungsversuche": Renate Lachmann, Elisabeth Lenk und Eva Meyer. Gemeinsam ist den letztgenannten Theoretikerinnen "die Interpretation von 'Weiblichkeit' als diskursiven, statt als empirischen Begriff; dessen Auflösung in eine Sprach- oder Denkform; seine Ableitung über eine Analogiebildung zum kulturgeschichtlichen Bild der abwesenden Frau; die Akzentuierung des 'Verqueren' und Nichtsagbaren in seinen logischen, psychoanalytischen und poetologischen Dimensionen; die Vorstellung einer verräumlichten Sprache als Gegenmodell zum linearen Denken (und) ein Verständnis der Sprache als Materialisierung des Körpers." | |
| Anmerkung: | |
| Beigaben: 1 S. Literaturverz., Abb. | |
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