Wien:
Mandelbaum
,
2018
,
247 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken |
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| Signatur: | RA-33 |
| Verfasst von: | Aigner, Heidrun; Kumnig, Sarah (Hrsg.) |
| Jahr: | 2018 |
| ISBN: | 3854766750 |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
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Dieser Sammelband vereinigt Beiträge mit theoretischen Überlegungen wie auch konkreten Erfahrungen und Interventionen zum Thema gesellschaftliche Teilhabe sowie Ein- und Ausschlüsse in Städten. Zu den allgegenwärtigen Praktiken der Grenzziehung, wer dazu gehört und wer nicht, zählen rassistische Polizeikontrollen, Bettelverbote, die Vertreibung von Sexarbeiter*innen aus dem öffentlichen Raum, sowie der Ausschluss von Personen vom Zugang zu sozialen Dienstleistungen. Städte sind jedoch nicht nur Orte des Ausschlusses, sondern auch Möglichkeitsräume zur Umorganisierung von Teilhabe. Nach dem Konzept der Stadtbürger*innenschaft ("Urban Citizenship") beruht Zugehörigkeit auf anderen Kriterien als Nationalität und dem Aufenthaltsstatus. Anders als bei der Staatsbürger*innenschaft, ist der Wohnort die Grundlage dafür, wer an der Stadt teilhaben kann. Ein aktuelles Beispiel sind die rund 500 sogenannten "Sanctuary Cities", oder "Städte der Zuflucht", die sich gegen die nationale Abschiebungspolitik stellen und damit einen sichereren Raum für Alle schaffen wollen. Das Buch ist das Ergebnis einer transdisziplinären Ringvorlesung 2017 an der Universität Wien. |
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| Anmerkung: | |
| Beigaben: Abb., Lit.angaben bei den einzelnen Aufsätzen | |
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