Buch
Monografie
"Herrin ihrer selbst" : Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus. Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk
Verfasst von:
Boxhammer, Ingeborg
Leipzig:
Hentrich & Hentrich
,
2019
,
353 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken |
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| Signatur: | FB-463 |
| Verfasst von: | Boxhammer, Ingeborg |
| Jahr: | 2019 |
| ISBN: | 3955653390 |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
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Welche Möglichkeiten hatten ledige jüdische Frauen im Deutschen Kaiserreich, ihre eigenen Wege zu gehen und sich selbst zu verwirklichen? Die Biographie von Margarete Herz (1872-1947), größtenteils mit Hilfe der überlieferten Privatkorrespondenz ihrer Schwägerin, der Antifaschistin und Pazifistin Alice Herz (1882-1965), rekonstruiert, zeigt ein Beispiel: Die Dentistin stand im Zentrum eines kleinen Netzwerkes selbstständig arbeitender Frauen. Sie und ihr "lesbian-like" Freundinnenkreis traten in der Frauenstimmrechtsbewegung für das Wahlrecht von Frauen ein. In der Region Bonn waren Margarete Herz und Helene Wolff (1871-1917) Gründungsmitglieder des örtlichen Frauenstimmrechtsvereins. In dieser Zeit hatte Margarete Herz auch Kontakt mit der Bonner Aktivistin Johanna Elberskirchen (1864-1943). Später baute sich Margarete Herz mit einer vegetarischen Gaststätte und einem Reformhaus eine wirtschaftlich unabhängige Existenz auf. Als Jüdin musste sie 1938 vor der Verfolgung in die USA fliehen. |
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| Anmerkung: | |
| Beigaben: Abb., Zeittafel, Liste der Vorträge und Veranstaltungen der Ortsgruppe Bonn des Preußischen Landesvereins für Frauenstimmrecht, Quellenverz., 15 S. Lit.verz., Personen- u. Ortsreg. | |
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