Archivgut Sammlung

Auguste von S. NL 129 II

1877 bis 1935

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: 1877 bis 1935
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Salzburg-Stadt in Salzburg, Wien; Berlin, Hohenschönhausen, Koblenz, Regensburg und Zittau (Žitava/Żytawa/Žitawa) in Deutschland; Głogów (Glogau) und Wrocław (Brassel/Breslau) in Polen;


Quellentypen: Korrespondenz: (Familienkorrespondenz, amtliche Korrespondenz, geschäftliche Korrespondenz): 6 Schreiben; Dokumente zur Schul- und Berufslaufbahn: 1 Schulheft, 1 Dokument zu Schauspielrollen; 19 Fotografien; Weiteres: 1 Bleistiftzeichnung


Zum Bestand: Schreiberin: Auguste von S.; persönliche Daten unbekannt

Übergeberin: Dr.in Ilse S. (Bekannte von Alja R., der Ehefrau eines Verwandten von Auguste von S.), 2009



Auguste von S. war Schauspielerin und stammte (vermutlich) aus Berlin. Ihr Nachlass umfasst einzelne Dokumente aus ihrer Kindheit und Jugendzeit um 1880, darunter 4 Glückwunschschreiben an ihre Eltern in Gedichtform auf teilweise mit Blumenmotiven verzierten Seiten aus 1877, ein Schulheft mit Aufsätzen und Balladen aus 1881 und die Bleistiftzeichnung einer Häuserzeile. Eine Fotografie auf goldverzierter Pappe zeigt laut Beschriftung „Fanny von S.“, (vermutlich) einer Verwandten von Auguste von S..

Aus ihrer Zeit als Schauspielerin liegen 16 Porträtfotografien vor, die sie in verschiedenen (Bühnen-)Kleidern zeigen und die in mehreren Fotoateliers im preußischen Kaiserreich und in der Habsburgermonarchie aufgenommen wurden. Dazu liegen ein Brief betreffend die Verlängerung ihres Engagements mit den Berliner Theatern aus 1917 vor, ein Standfoto einer Filmszene aus „Die Flucht vor der Krone“ aus 1919 mit Stempel des Preuss. Polizei-Präsident Breslau (Wroc
ław/Brassel/Breslau) in Schlesien/Polen sowie ein nicht datiertes gedrucktes Faltblatt mit einer alphabetischen Auflistung von Auguste S.s Repertoire. Eine weitere Fotografie eines uniformierten Mannes mittleren Alters ist rückseitig mit 1925 datiert und
„Meiner lieben Kusine“ gewidmet.

Aus 1935 schließlich ist ein Schreiben der Friedhofsverwaltung in Hohenschönhausen bei Berlin an Willibald von H. betreffend die „Grabstelle v. S.“ vorhanden. Die konkrete Verbindung von Auguste von S. zur Familie (von) H. konnte bislang nicht geklärt werden.

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Universitätsring 1
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Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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