Archivgut Vorlass

Helga Margareta F. NL 68

November 1954 bis April 2002

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: November 1954 bis April 2002
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Neukirchen in Oberösterreich, Bad Hofgastein in Salzburg; Düsseldorf, Gengenbach bei Baden in Bayern und Hagen in Westfalen in Deutschland; Paris in Frankreich; Sumerset in Großbritannien; Warszawa (Warschau) in Polen; Jeddah in Saudi-Arabien; Airolo im Engadin und Vaud in der Schweiz u.a.


Quellentypen: Tagebuch (Jugendtagebücher, Frauentagebücher, Tagebücher in der Emigration): 47 Bände; Aufzeichnungen in Buchform: 2 Kalender, 1 Ausgabenverzeichnis; Korrespondenz (Familienkorrespondenz): 200 Schreiben; autobiografische Aufzeichnungen: Texte (35 Seiten)


Zum Bestand: Schreiberin/Adressatin: Helga Margareta F. (geb. H.); geb. 1940 in Steyr in Oberösterreich

Leihgeberin: Helga Margareta F., 2003



Helga Margareta F. (geb. H.) begann als 15-jährige Schülerin, ein Tagebuch zu führen und hält bis heute an dieser Praxis fest. Ihre Einträge sind in Taschenkalender der jeweiligen Jahre geschrieben. Die Kalender haben unterschiedliche Formate und liegen (mit Ausnahme des fehlenden Jahres 1958) im Umfang von insgesamt 47 Büchern (1955-2002) vollständig vor. Bereits in ihrem ersten Tagebuch aus 1955 wechselte Helga Margareta F. dazu über, die Einträge in englischer Sprache zu verfassen. Sie war damals Schülerin einer privaten, klösterlichen Haushaltungsschule in Gengenbach bei Baden in Bayern. 1956 ging Helga Margareta F. als „Au Pair-Mädchen“ zuerst nach England, dann in die Schweiz. Nach dem anschließenden, dreijährigen Besuch einer Hotelfachschule in Bad Hofgastein hatte sie verschiedene Anstellungen als Sekretärin in Deutschland und der Schweiz. 1961 absolvierte sie die Aufnahmeprüfung zur Ausbildung als Stewardess. Im selben Jahr trat Helga Margareta F. eine Stelle beim Bodenpersonal der Scandinavian Airlines System an, der weitere Anstellungen im Bürobereich internationaler Flugfirmen folgten.

1963 heiratete sie Adolf F., einen Piloten und späteren Verwaltungsangestellten der Austrian Airlines. Mit ihm lebte sie von 1974 bis 1979 in der Emigration in Polen, von 1980 bis 1988 in Saudi-Arabien, wo auch ihr Sohn geboren wurde. Ein Jahr nach ihrer gemeinsamen Rückkehr nach Österreich starb Adolf F. unerwartet, Helga Margareta F. lebt seitdem in Oberösterreich.

Neben den Kalendertagebüchern sind noch ein Ausgabenverzeichnis aus den Jahren 1991 bis 1998 sowie zwei zusätzliche Standkalender übergeben worden. Helga Margareta F. hat zudem einzelne, episodenhafte lebensgeschichtliche Texte verfasst.

Die Korrespondenzen von Helga Margareta F. liegen im Umfang von 200 Schreiben vor. Es sind das 151 Briefe, die sie zwischen November 1954 und April 1968 sowie zwischen Dezember 1972 und April 2002 an ihre älteste Schwester Elisabeth H. (geb. H.), die eine Ausbildung zur Modedesignerin absolvierte, geschrieben hat. Weitere 49 zwischen Februar 1959 und September 1960 verfasste Briefe wurden von Erika H., einer zweiten Schwester, u.a. von Paris aus an Helga Margareta F. adressiert. Die Hervorhebungen in den Briefen wurden nachträglich von der Briefempfängerin vorgenommen.



Nachträge zu dem Vorlass von Helga Margareta F. sind in Bearbeitung.

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