Archivgut Nachlass

Linda H. NL 61

Mai 1922 bis Oktober 2000

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: Mai 1922 bis Oktober 2000
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Grein in Oberösterreich, Wien; verschiedene Orte in der Tschechoslowakei u.a.


Quellentypen: Tagebuch (Jugendtagebuch, tagebuchähnliche Aufzeichnungen): 2 Bände; Korrespondenz (Familienkorrespondenz, Freundschaftskorrespondenz): 157 Schreiben; 14 amtliche und geschäftliche Dokumente; autobiografische Aufzeichnungen: Text (ca. 100 Seiten); 11 Fotografien; (alles in Kopie)


Zum Bestand: Schreiberin/Adressatin: Linda H. (geb. H., verwitwete W.); geb. 1906 in Wien, gest. 2000 in Grein in Oberösterreich

Übergeber: Lukas und Karl H. (Enkelsöhne von Linda Hochmut), 2003



Linda (d.i. Karoline) H. (geb. H., verwitwete W.) wurde 1906 als Tochter eines Mesners im damals neuen 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering geboren.

In ihrem zwischen Mai und Juli 1922 verfassten Tagebuch (68 Seiten, in Kopie) sind neben Schilderungen eigener Erlebnisse auch Abschriften aus dem Tagebuch, von Briefen und von selbst verfassten Gedichten ihres Bekannten Ferdinand H. eingetragen.

Mit 24 Jahren heiratete sie den Fotografen Friedrich W.. Sie war Mutter eines Sohnes und Autolenkerin. Nach dem Tod ihres Ehemannes führte Linda H. das Fotogeschäft alleine weiter, 1939 absolvierte sie die Meisterinnenprüfung zur Fotografin. Im selben Jahr heiratete sie ihren Jugendfreund Ferdinand H., das Paar hatte eine Tochter. 1942 wurde die Familie aus Wien evakuiert. Linda H. übersiedelte in den kleinen Ort Grein in Oberösterreich, der nach Ende des Zweiten Weltkriegs auch ihr fixer Wohnsitz blieb. Anfang der 1980er-Jahre ließen sich das Ehepaar H. scheiden, nachdem sie schon seit Jahren getrennt gelebt hatten.

Von Oktober 1948 bis Mai 1949 liegen tagebuchähnliche Aufzeichnungen von Linda H. im Umfang von 22 Seiten (in Kopie) vor.

Den Großteil ihres schriftlichen Nachlasses machen ihre Korrespondenzen (in Kopie) aus. Diese umfassen 157 Schreiben, die zumeist ohne Zusammenhang über mehrere Jahrzehnte (September 1935 bis Oktober 2000) von verschiedenen Absenderinnen und Absendern (darunter Ferdinand H. in Wien oder Verwandte in der Tschechoslowakei) an Linda H. adressiert wurden.

Daneben sind (in Kopie) einzelne geschäftliche und amtliche Unterlagen sowie 11 Fotografien aus der Zeit von den 1920er- bis in 1990er-Jahre übergeben worden. Ein Bild (ohne Datum) zeigt Linda H. mit Bubikopf-Frisur neben einem Automobil auf einer Alm.

Die autobiografischen Aufzeichnungen von Linda H. (gut 100 Seiten in Kopie) bestehen aus lose aneinander gereihten Passagen. Einzelne Seiten sind dabei zu einer großen Fläche zusammengeklebt.

Anmerkung:
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Universitätsring 1
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Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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