Archivgut Nachlass

Paula W. NL 50 I

Jänner 1916, Mai 1927, August 1946 bis Dezember 1975

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Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: Jänner 1916, Mai 1927, August 1946 bis Dezember 1975
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Friesach, Graz, Oberwölz und St. Lamprecht in der Steiermark


Quellentypen: Tagebuch (Männertagebuch): 1 Band; Aufzeichnungen in Buchform: 1 Taschenkalender mit tagebuchähnlichen Einträgen; Korrespondenz (Feldpost aus dem 1. Weltkrieg, Familienkorrespondenz): 342 Schreiben; 3 amtliche Dokumente; 4 Fotografien (in Kopie)


Zum Bestand: Schreiberin/Adressatin: Paula W. (geb. St.); geb. 1899 in Celje in der Krain in Slowenien, gest. 1980 in Oberwölz in der Steiermark

Schreiber: Johann W.; geb. 1893 in Graz in der Steiermark, gest. 1963 in Oberwölz in der Steiermark

Übergeberin: Barbara S. (Enkelin von Paula und Johann W.), 2002



Der schriftliche Nachlass von Paula W. (geb. St.) besteht zum Großteil aus den Briefen (insgesamt 341 Schreiben), die sie und ihr Ehemann, der Angestellte Johann W., zwischen August 1936 und Jänner 1963 aus Friesach, Oberwölz und St. Lamprecht in der Obersteiermark an ihre Tochter Erika I. in Graz geschrieben haben.

Von Paula W. liegt daneben ein Taschenkalender aus 1975 vor. Die darin häufig in stenografischer Schrift verfassten Einträge geben Auskunft über das Wetter, es sind einzelne Ausgaben vermerkt und Gedichte eingetragen.

Von Johann W. ist eine Grußbotschaft an seine Eltern mit gepressten Alpenblumen (vermutlich) aus Südtirol aus der Zeit des Ersten Weltkriegs vorhanden, daneben drei Mitgliedsausweise bei sozialistischen/sozialdemokratischen Organisationen (ausgestellt 1927, 1949 und 1953).

In sein zwischen Mai 1960 und Mai 1961 geführtes Tagebuch hat der Buchhalter verschiedene Einlagen eingeklebt, häufig handelt es sich dabei um Tageshoroskope aus Zeitungen. Die Einträge werden thematisch von Schilderungen von Johann W.s Gesundheitszustand dominiert. Im Juni 1980 hat auch Paula W. einzelne Einträge in das Tagebuch ihres Mannes eingeschrieben.

Die vier in Kopie übergebenen Fotografien von verschiedenen Familienmitgliedern wurden zwischen den 1890er- und den 1950er-Jahren aufgenommen.

Anmerkung:
Aus Datenschutzgründen werden in diesem Online-Verzeichnis alle Nachnamen abgekürzt angegeben. Die mit den Übergeber/innen der Bestände jeweils vertraglich vereinbarte Verwendung der Namen ist bei der Recherche vor Ort abzuklären.
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Standort

Sammlung Frauennachlässe
c/o Institut für Geschichte, Universität Wien

Universitätsring 1
1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 4277 408 12
Öffnungszeiten
Die Benutzung der Bestände erfolgt nach vorangegangener Terminvereinbarung und Vorlage des Forschungsvorhabens.
Benutzungszeiten, für die ein Termin vereinbart werden kann, sind Mi & Do 11.00 - 17.00 Uhr bzw. auf Anfrage (per Mail oder telefonisch).
Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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