Buch Monografie

Über die Grenzen des natürlichen Lebens : Inszenierungsformen des Mensch-Tier-Maschine-Verhältnisses in der Iberoromania

Verfasst von: Leitner, Claudia
Wien [u. a.]: LIT-Verl. , 2009 , 293 S.

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Einrichtung: Frauensolidarität | Wien
Verfasst von: Leitner, Claudia
Schriftenreihe: Austria: Forschung und Wissenschaft
Jahr: 2009
Maße: 24 cm
ISBN: 3700006411
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Für Alltagssensibilitäten wie auch für Fachdiskussionen in Wissenschaft, Kultur und Politik erweist sich das Thema der Liminalität des natürlichen Lebens gegenwärtig von besonderer Relevanz. Beginn und Ende des Lebens, die Mensch und Tier verbinden, erweisen sich in neuer Weise und in einem neuen Ausmaß verfügbar, während die vielfach allgegenwärtige Präsenz von Maschinen das natürliche Leben zunehmend dominiert und formt. In diesem Band widmen sich WissenschaftlerInnen aus Österreich, Deutschland, Spanien, Lateinamerika, Großbritannien und den USA dem Zusammendenken kultureller Positionalität und "biologischer" Liminalität. Einleitung: Zum Prestige des Entlegenen - Mensch, Tier und Maschine in der Iberoromania (Claudia Leitner, Christopher F. Laferl) * Bestialische Leidenschaft und „anthropologische Maschine": Cdrcel de amor, Grimalte y Gradissa und Grisel y Mirabella (Robert Folger) * „Su aliento era de pur0 imbar, almizcle y algalia". Tierdüfte als missing link zwischen Mensch und Tier. Zum Wandel in ihren Funktionen und ihrer Symbolik (Wolfram Aichinger) * Cervantes' ambivalente Hunde: Fiebertraum und anthropologischer Schlaf (Claudia Leitner) * Mensch und Tier und die Entdeckung der Neuen Welt: Zur Darstellung in den Cr6nicas und ihrer Rezeption im neuen historischen Roman (Gesine Müller) * „Dämonische Reife": Identität, Verzehr und der Spezies-Diskurs in The Plumed Serpent (Carrie Rohman) * Die grausame Logik des Karnophallogozentrismus in Carmen Boullosas Son vacas, somos puercos (Gerlinde Heindl) * „La gente no mata por buenas razones". Die metaphysische Phantastik als Ausdeutung der modernen Biomacht in Romanen von Bioy Casares (Kian-Harald Karimi) * Maschinen und Frauen: La ciudad ausente (1992) von Ricardo Piglia (M. Teresa Martinez Blanco) * Von Fröschen, Hasen und Eingeborenen: Das Verschwinden als Erkenntnismodell in Mayra Monteros Tu, la oscuridad (1995) und Cksar Airas La liebre (1991) (Anja Bandau) * Schmetterlingsjagd und Metamorphose: Jose Manuel Prietos Liuadia (Martina Meid) * Tier und Maschine: Margo Glantz an den Schwellen der Differenzen (Vittoria Borso) * Liminales Sein bei Pedro Almodovar: Hirntod und Wachkoma in La flor de mi secreto, Todo sobre mi madre und Hable con ella (Christopher F. Laferl) * Philosophie in der Wildnis? Eduardo Kacs transgene Kunst (Steve Baker) * Genetische (und ideologische) Unordnung (Marina Nufiez) * Von Affen, Rechten und Verdrehungen: Das „Proyecto Gran Simio" (Ana Cristina Ramirez Barreto)
Anmerkung:
Auslfg.: Medienlogistik Pichler – ÖBZ, 2355 Wiener Neudorf, IZ-NÖ Süd, Straße 1, Objekt 34
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