Archivgut Nachlass

Hermine Z. NL 46 I

August 1916, Februar 1922 bis November 1994

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: August 1916, Februar 1922 bis November 1994
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Wien; Orjol (Orel) an der Oka in der Sowjetunion; unbestimmbare Orte an der Front/Kriegsschauplätze im 2. Weltkrieg


Quellentypen: Korrespondenz (Kriegsgefangenenpost aus dem 1. Weltkrieg, Feldpost aus dem 2. Weltkrieg, Familienkorrespondenz, Korrespondenz aus der Emigration): 6 Schreiben; 8 amtliche Dokumente; 2 Fotografien


Zum Bestand: Adressatin: Hermine Z. (geb. H.); 1908-1994, geb. und gest. in Wien

Schreiber: Wilhelm Z.; geb. 1910 in Wien, gest. 1942 in Fedischtschewo in der Sowjetunion

Übergeberin: Elfriede P.-B. (Cousine von Hermine Z.), 2002 und 2006



Der schriftliche Nachlass von Hermine Z. (geb. H.) setzt sich aus verschiedenen Einzeldokumenten zusammen: Aus August 1916 ist eine Kriegsgefangenenpostkarte erhalten, die ein unbekannter Soldat an Marie H., die Mutter von Hermine Z., gerichtet hat. Darauf gibt der Absender, der sich als „ein Bekannter“ ihres Sohnes Alexander H. unterschreibt, Auskunft über dessen Verbleib.

Hermine Z. hatte eine Lehre als Federschmückerin abgeschlossen und war als Arbeiterin in einer Papierfabrik beschäftigt, ihr Ehemann Wilhelm Z. arbeitete als Tischlergehilfe. Von den beiden liegen zwei 1940 aufgenommene Porträtfotografien vor.

Die erhaltene Korrespondenz des Paares umfasst 5 Feldpostschreiben, die Wilhelm Z. zwischen August 1940 und April 1941 von nicht genannten Orten der Front nach Hause geschrieben hat.

Im Februar 1942 wurde Wilhelm Z. in Fedischtschewo in der Sowjetunion getötet. Neben seiner gedruckten Todesanzeige sind die Todesanzeige von Hermine Z. (1994) sowie 6 zwischen Dezember 1922 und November 1994 ausgestellte amtliche Dokumente von ihr erhalten.



Autobiografische Texte von Elfriede P.-B. und Alexander H. sind Teil der Bestände der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen.

Anmerkung:
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Standort

Sammlung Frauennachlässe
c/o Institut für Geschichte, Universität Wien

Universitätsring 1
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Öffnungszeiten
Die Benutzung der Bestände erfolgt nach vorangegangener Terminvereinbarung und Vorlage des Forschungsvorhabens.
Benutzungszeiten, für die ein Termin vereinbart werden kann, sind Mi & Do 11.00 - 17.00 Uhr bzw. auf Anfrage (per Mail oder telefonisch).
Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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