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Einrichtung: Frauensolidarität | Wien
Formatangabe: Aufsatzsammlung
Herausgegeben von: Eggers, Maureen Maisha
Ausgabe: 1. Aufl.
Jahr / Datum: 2005
Beschreibung: Ill.
Maße: 21 cm
ISBN: 389771440X
Inhaltsangabe:
  • Inhalt: Peggy Piesche: Das Ding mit dem Subjekt, oder: Wem gehört die Kritische Weißseinsforschung? * Maureen Maisha Eggers: Ein Schwarzes Wissensarchiv * Grada Kilomba: Becoming a Subject * Susan Arndt: Weißsein. Die verkannte Strukturkategorie Europas und Deutschlands * Peggy Piesche: Der "Fortschritt" der Aufklärung - Kants "Race" und die Zentrierung des weißen Subjekts * Arnold Farr: Wie Weißsein sichtbar wird. Aufklärungsrassismus und die Struktur eines rassifizierten Bewusstseins (Übersetzung von Ekpenyong Ani) * Maureen Maisha Eggers: Rassifizierte Machtdifferenz als Deutungsperspektive in der kritischen Weißseinsforschung in Deutschland. Zur Aktualität und Normativität diskursiver Vermittlungen von hierarchisch aufeinander bezogenen rassifizierten Konstruktionen * Paul Mecheril: Der doppelte Mangel, der das Schwarze Subjekt hervorbringt * Grada Kilomba: No Mask * Obioma Nnaemeka: Bodies That Dont Matter: Black Bodies and the European Gaze * Kien Nghi Ha: Macht(t)raum(a) Berlin - Deutschland als Kolonialgesellschaft * Nicola Lauré al-Samarai: Inspirited Topography: Über/Lebensräume, Heim-Suchungen und die Verortung der Erfahrung in Schwarzen deutschen Kultur- und Wissenstraditionen * Hito Steyerl: White Cube und Black Box. Die Farbmetaphysik des Kunstbegriffs * Makoto Takeda: Zaubersprüche * Amy Evans: Achidi Js Final Hours: This thing that happened in Aschaffenburg * Jinthana Haritaworn: "Der Menschheit treu": Rassenverrat und Multi-Themenpolitik im derzeitigen Multikulturalismus * RonAmber Deloney: Muse: Ich *Iyiola Solanke: Where are the Black lawyers in Germany? * Regina M. Banda Stein: Schwarze deutsche Frauen im Kontext kolonialer Pflegetraditionen oder von der Alltäglichkeit der Vergangenheit * Eddie Bruce-Jones: Survived (for Audre Lorde) * Nisma Cherrat: Mätresse - Wahnsinnige - Hure: Schwarze SchauspielerInnen am deutschsprachigen Theater
  • Sprache: Deutsch, Englisch
    Beschreibung:
    Der vorliegende Band fasst das breite Spektrum der Auseinandersetzung mit der Kategorie "Critical Whiteness" in Deutschland zusammen und erschließt damit die Verlagerung des Fokus auf das "eigene" weiße Subjekt im postkolonialen Diskurs Deutschlands einem größeren Publikum. Der Band legt den Schwerpunkt auf die kritische Auseinandersetzung mit der Kategorie Weißsein aus einer Schwarzen Perspektive und würdigt damit den großen und nachhaltigen Einfluss Schwarzer Menschen und People of Color in Wissenschaft und Kunst, die bereits seit geraumer Zeit mit einem hegemonialkritischen Fokus im Diskurs um Ethnisierung und Rassifizierung arbeiten. Mit seinem Fokus auf die Subjekte rassistischer Herrschaft entwirft das Buch neue kritische Perspektiven auf Debatten um Kolonialismus, Rassismus, Feminismus und Postkolonialiät. Es richtet sich an WissenschaftlerInnen verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen sowie an MultiplikatorInnen bildungspolitischer Arbeit, AktivistInnen antirassistischer Arbeit und gesellschaftspolitisch engagierte und interessierte LeserInnen.
    46 WissenschafterInnen und KünstlerInnen arbeiten die Mechanismen von Weißsein als Herrschaftsform heraus, die Nichtweiße und ihre wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeiten abwertet und unterordnet. Neben dem Rassismus der Philosophen Kant und Hegel wird gezeigt, wie historisch geformter Kolonialismus an deutschen Hochschulen, in sozialen Kontakten, in Beziehungen zwischen Mann und Frau und in der Einengung der Berufswahl für Nichtweiße fortwirkt. In Essays, literarischen Texte und visuellen künstlerischen Arbeiten reflektieren Weiße und Nicht-Weiße ihre Erfahrungen in der deutschen Gesellschaft und Wissenschaft und legen das zumeist unausgesprochene weiße Selbstverständnis offen.
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      Standort

      Frauen*solidarität feministisch-entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit
      Sensengasse 3
      A-1090 Wien
      Telefon: +43 (1)317 40 20-0
      Öffnungszeiten
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      Mi & Do 09.00 - 19.00 Uhr
      Fr 09.00 - 14.00 Uhr